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Inhalt

Wirtschaft

-  Die sechs wettbewerbsfähigsten Produktionszweige der EU

-  Erreichen eines Wettbewerbsvorteil für Europas KMU

-  ERA-NET schlägt regionales Programm für Zusammenarbeit mit Südosteuropa

vor

-  Europäische Wirtschaft drängt Japan und die EU zur wirtschaftlichen

Zusammenarbeit

 

 

 

-  EU plant Schienenprojekte mit Transportfinanzierungsplan

 

 

 

-  Fazilität für Finanzierungen auf Risikoteilungsbasis (Risk Sharing

Finance Facility � RSFF)

 

 

 

-  Europas Binnenmarkt mit neuer Qualität

 

 

 

Politik

 

 

 

-  UN - Sicherheitsrat erneuert EUFOR - Mandat

 

 

 

-  Kommission schlägt Änderung des Hypothekensektor vor

 

 

 

-  Starke Impulse für Zusammenarbeit zwischen EU und Turkmenistan im

Energiebereich

 

 

 

News über Uns

 

 

 

-  Belarussische Delegation zu Besuch in Brüssel

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaft

 

 

 

Die sechs wettbewerbsfähigsten Produktionszweige der EU

 

 

 

Laut einer neuen Studie �EU industrial structure 2007 - Challenges and

opportunities�, die von der Kommission in Auftrag gegeben wurde, sind die

sechs wettbewerbsfähigsten Produktions-zweige innerhalb der EU-25 die

Arzneimittel-, Luft- und Raumfahrtindustrie, die Produktion von

mineralischen Produkten, der Maschinenbau, das Druck- und Verlagswesen und

die Produktion von wissenschaftlichen Instrumenten.

Dabei analysierte die Studie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen

Wirtschaft branchen-spezifisch und unter Einbeziehung der Exporte innerhalb

der EU und weltweit. Die sechs führenden Produktionszweige machen allein 34

% aller Ausfuhren von Fertigwaren aus. Am Ende des Rankings befinden sich

die Elektronik-, Büromaschinen- und Textilindustrie, die Produktion von

grundlegenden Industriemetallen und die Eisenbahnindustrie.

 

Im Verhältnis zu der Gesamtheit der Industrieländer, ist die

Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und des europäischen

herstellenden Gewerbes recht positiv. In Bezug auf den

EU-Dienstleistungssektor geben die Zahlen ein eher maues Urteil ab, da

dieser Bereich allgemein niedrige Wachstumsraten, verbunden mit schwacher

Produktivität, aufweist.

 

Die branchenspezifische Betrachtungsweise der Studie ermöglicht einen

Einblick in die Produktivität jedes einzelnen Industriezweiges und trägt zu

einem großen Teil dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu

verdeutlichen.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter den Link

Erreichen eines Wettbewerbsvorteil für Europas KMU

Von rund 20 Millionen Unternehmen in Europa sind 93 % klein und mittlere

Unternehmen (KMU), die 66 % der Arbeiter und Angestellte der

Privatwirtschaft beschäftigen. Aber für sie ist der Wettbewerb mit großen

Unternehmen und Aktiengesellschaften, den so genannten Global Playern,

besonders hart. Treten Sie deshalb dem �SMART SME� Projekt bei. �SMART SME�

ist ein IST Projekt, welches KMU unterstützen soll effizient und gemeinsam

ihr Know-how einzusetzen, um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber großen

Unternehmungen zu erlangen.

Weitere Informationen zu dem Thema „Erreichen eines Wettbewerbsvorteil für

Europas KMU� erhalten Sie unter den Link

ERA-NET schlägt regionales Programm für Zusammenarbeit mit Südosteuropa vor

 

Das SEE-ERA-NET hat ein Bündel von Empfehlungen veröffentlicht, das die

wissenschaftliche Gemeinschaft des Westbalkans näher an die der EU

heranführen soll. Zu den Vorschlägen gehört der Aufbau eines

Regionalprogramms für Zusammenarbeit mit Südosteuropa.

 

ERA-NET-Netze wurden entwickelt, um die Koordination von nationalen und

regionalen Programmen anzuregen. Das SEE-ERA-NET wurde eingerichtet, um die

Integration zwischen EU-Mitgliedstaaten und südosteuropäischen (SOE) Ländern

innerhalb des Europäischen Forschungsraums (EFR) zu fördern.

 

Das Netzwerk hat ein Weißbuch, das die Forschungssysteme Südosteuropas

verknüpft, und einen begleitenden gemeinsamen Aktionsplan veröffentlicht.

 

Das vorgeschlagene Regionalprogramm für Zusammenarbeit mit Südosteuropa

(ReP-SEE) soll versuchen, die Beteiligung von Einrichtungen im Westbalkan an

Konsortien von EU-Programmen zu erleichtern. Es soll auch eine positive

Umgebung für Nachwuchswissenschaftler in der Region schaffen und die neuen

Innovationsstrukturen des Westbalkans in die Innovationsnetze und -cluster

der EU-Mitgliedstaaten integrieren.

 

Der gemeinsame Aktionsplan beschreibt, wie das ReP-SEE um vier Pfeiler herum

aufgebaut sein würde: ein gemeinsamer Aufruf für europäische

Forschungsprojekte; flankierende Maßnahmen zur Unterstützung gemeinsamer

Forschung; ein Programm für Nachwuchswissenschaftler und ein

Innovationsprogramm. Der gemeinsame Aufruf würde Verbundforschungsprojekte,

Finanzhilfen, Verbundprojekte, Finanzhilfen für vorbereitende Maßnahmen von

Verbundforschungsprojekten sowie "docking grants" finanzieren, mit denen

Teams aus Südosteuropa befähigt werden, sich bestehenden Konsortien

anzuschließen.

 

Das SEE-ERA-NET stellt auch eine Reihe von Initiativen für den Aufbau von

Infrastruktur im Westbalkan auf. Diese umfassen die Bestandsaufnahme

existierender wissenschaftlicher und technologischer (WuT) Infrastrukturen

in der Region und in der EU, die Einrichtung eines Mechanismus, um

WuT-Infrastrukturbedürfnisse mittlerer Größenordnung festzulegen, sowie die

Organisation eines systematischen, nachfrageorientierten Transfers

gebrauchter Laborausrüstung von den EU-Mitgliedstaaten in Einrichtungen des

Westbalkans durch die Einrichtung eines webbasierten Marktplatzes.

 

Der gemeinsame Aktionsplan umfasst außerdem Maßnahmen zum Aufbau von

Institutionen, einschließlich Unterstützung durch Bewertung und Benchmarking

sowie Maßnahmen zur Entwicklung von Humanpotenzial. Zusätzlich zu Programmen

unter ReP-SEE soll durch Praktika für wissenschaftliche Administratoren eine

wissenschaftliche Managementausbildung angeboten werden. Eine

Diaspora-Task-Force soll Wege finden, wie aus dem Westbalkan stammende

Wissenschaftler zurückgeführt werden können.

 

Eine weitere Priorität für das SEE-ERA-NET ist die Verbreitung von

Informationen. Zu den Maßnahmen gehören regelmäßige Präsentationen für

Kommissionsmitarbeiter über die Stärken spezifischer wissenschaftlicher

Bereiche im Westbalkan und verstärkte Presseaktivitäten.

 

Das SEE-ERA-NET führt 17 Ministerien und Förderorganisationen aus 14

europäischen Ländern, auch aus dem Westbalkan, zusammen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter den Link   <http://www.see-era.net/>

http://www.see-era.net/

 

Europäische Wirtschaft drängt Japan und die EU zur wirtschaftlichen

Integration

 

Laut einer europäischen Wirtschaftslobby sollten Japan und die Europäische

Union sich um eine ehrgeizige wirtschaftliche Integration bemühen, die ein

Aufheben zollfremder Handelsschranken und eine freiere Personenbewegung

beinhaltet.

 

Der European Business Council (EBC) in Japan befürwortet in seinem

Jahresbericht, dass Japan und die Europäische Union auf eine komplette

wirtschaftliche Integration hinwirken, die dem EU- Binnenmarkt sehr ähnlich

ist.

 

Japan hat eine wachsende Anzahl von Freihandelsvereinbarungen und weiteren

wirtschaftlichen Kooperationsvereinbarungen, vor allem mit

Entwicklungsländern, gesucht, was zum Einbruch der globalen Gespräche

bezüglich der Handelsliberalisierung führte.

 

„Der EBC glaubt angesichts der globalen Lage und der ökonomischen

Entwicklung von Japan und der EU nicht, dass ein traditionelles

Freihandelsabkommen oder eine wirtschaftliche Kooperationsvereinbarung die

passenden oder ausreichenden Mittel sind, um unsere gegenwärtigen Interessen

Genüge zu tun“, äußerte sich der EBC Vorsitzende Richard Collasse zu diesem

Thema.

 

Collasse, der gleichzeitig der Manager für das französische Modehaus Chanel

in Japan ist, sagte außerdem, dass die EU und Japan gemeinsam die Prinzipien

des freien Wettbewerbes, fairer Investitionen und des Respekts der Rechte am

geistigen Eigentum teilen.

 

Die zwei Seiten „müssen zusammenstehen, um ihre Interessen“ gegen

Entwicklungsländer „zu verteidigen“, die „das Stadium einer Wirtschaftsmacht

einnehmen“, erklärte er den Reportern.

 

Die Wirtschaftsgruppe erläutert in dem Jahresbericht, dass ein Hauptziel

dieser Integration sein sollte, �den Personenverkehr zwischen der

Europäischen Union und Japan zu vereinfachen“, welcher strengen

Einreisebestimmungen unterliegt.

 

„Diese Maßnahmen werden zu nachhaltigen Veränderungen – in einigen Fällen

zur Aufhebung – von derzeitigen Visa und Arbeitserlaubnissen für EU-

Staatsbürger in Japan und japanischen Bürgern in Europa führen“, heißt es im

Jahresbericht des EBC.

 

Weiterhin ist in dem Bericht formuliert, dass die EU und Japan ebenfalls an

der Beseitigung von zollfremden Handelsschranken, wie zum Beispiel den

Regulierungen bei medizinischen und pharmazeutischen Produkten und den

verschiedenen Gesetzten in Bezug auf Finanzdienst-leistungen und

Telekommunikation, arbeiten sollen.

 

Im November 2001 begann die Welthandelsorganisation (WTO) mit Gesprächen

über die Reduzierung von Handelshemmnissen in den Bereichen Landwirtschaft,

industriellen Gütern und Dienstleistung. Diese sind jedoch, wegen

Streitigkeiten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern, ins Stocken

geraten.

 

EU plant Schienenprojekte mit Transportfinanzierungsplan

 

Die Europäische Kommission enthüllt am Mittwoch Pläne zur Verteilung von

über fünf Milliarden Euro (7,4 Milliarden Dollar) für europaweite

Verkehrsprojekte, wobei der Löwenanteil in die Netzinfrastruktur investiert

wird.

 

Die Europäische Kommission schlägt vor, von den 5,1 Milliarden Euro, die zur

Verfügung stehen, 3,9 Milliarden Euro in Eisenbahn- und grenzüberschreitende

Projekte und die Erweiterung des europäischen Eisenbahnnetzes zu

investieren.

 

Der Exekutivarm der Europäischen Union äußerte sich weiterhin, dass er hofft

endgültige Finanzierungsentscheidungen für die Liste der förderfähigen

Verkehrsprojekte Anfang nächsten Jahres zu finden, nachdem sich die

Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament beraten haben.

 

 

Unter den Projekten, die die meiste EU-Förderung bekommen, befindet sich

eine Eisenbahnverbindung von Berlin nach Palermo. Die Kommission sieht für

dieses Projekt eine Fördersumme von 960 Millionen Euro vor.

 

Aber das meiste Geld geht in den Bau eines 63 kilometerlangen Tunnels, der

durch die Alpen führt und Österreich mit Italien verbindet. Dieser Tunnel

wird voraussichtlich ab 2022 für den Transitverkehr freigegeben, um dem LKW

Verkehr in dieser Region zu verringern.

 

Die Kommission schlägt außerdem vor, 754 Millionen Euro in eine

Eisenbahnstrecke, welche von Lyon nach Turin führt und bis zur slowenischen,

ungarischen und ukrainischen Grenze weitergeht, zu investieren.

 

Von diesen 754 Millionen Euro wurden 671 Millionen Euro für einen 51,5

kilometerlangen Tunnel, der durch die Alpen führt und Frankreich mit Italien

verbindet, vorgesehen. Die Bauarbeiten an diesem Tunnel beginnen

vorrausichtlich 2011.

 

Die Europäische Kommission sieht weitere 672 Millionen Euro für eine

Hochgeschwindigkeits-strecke in Südwesteuropa mit zwei Abschnitten zwischen

Frankreich und Spanien und einen weiteren Abschnitt zwischen Spanien und

Portugal vor.

 

Auch den Inlandswasserwegen wird eine Priorität gegeben. So sind weitere 420

Millionen Euro für einen Kanal geplant, der mit der Seine im Norden

Frankreich verbunden werden soll und weitere 190 Millionen Euro für einen

Kanal, der den Rhein mit der Donau verbinden soll.

 

Fazilität für Finanzierungen auf Risikoteilungsbasis

(Risk Sharing Finance Facility � RSFF)

 

Ziele der RSFF

 

Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI) sind als ein

wichtiger Faktor für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die

Gewährleistung von langfristigem Wirtschaftswachstum sowie sicheren

Arbeitsplätzen in Europa identifiziert worden. Im Rahmen der

Lissabon-Strategie (2000) hat sich Europa das Ziel gesetzt, zum

wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der

Welt zu werden.

Die Suche nach privaten Finanzierungsmitteln für FEI-Projekte gestaltet sich

schwierig wegen der:

 

*        komplexen Produkte und Technologien

*        ungewissen Absatzmöglichkeiten

*        immateriellen Anlagewerte

*        vom Finanzsektor schwer zu bewertenden Informationen.

 

Die Europäische Kommission und die Europäische Investitionsbank (EIB) haben

gemeinsam die Fazilität für Finanzierungen auf Risikoteilungsbasis (RSFF)

eingerichtet. Die RSFF ist eine innovative Fazilität, die den Zugang von

privaten Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen, die Projekte in

folgenden Bereichen durchführen, zu Finanzierungen verbessern soll:

 

*        Forschung, technologische Entwicklung, Demonstration und

*        Innovation.

*         Die RSFF basiert auf dem Grundsatz der Teilung des Kreditrisikos

zwischen der Europäischen Kommission und der EIB und eröffnet deshalb der

Bank neue Möglichkeiten zur Bereitstellung von Darlehen oder Garantien mit

einem niedrigen, unterhalb der Investment-Grade-Kategorie eingestuften

Risikoprofil (mit finanziellen Risiken verbunden, die die normalerweise von

Investoren akzeptierten Risiken übersteigen). Die Fazilität sieht ferner

zahlreiche Möglichkeiten für neue und innovative Finanzierungslösungen der

EIB für den privaten Sektor und für den Forschungssektor insgesamt vor.

 

Weitere Informationen zu dem Thema „Fazilität für Finanzierungen auf

Risikoteilungsbasis (Risk Sharing Finance Facility � RSFF)� erhalten Sie

unter den Link

 

Europas Binnenmarkt mit neuer Qualität

 

Der EU-Binnenmarkt wird neu ausgerichtet: Verbraucher und kleine Unternehmen

haben Vorrang.

Niedrigere Preise, mehr Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähige Unternehmen, ein

für Investoren attraktiveres Europa – all das hat der

<http://ec.europa.eu/internal_market/index_de.htm> EU-Binnenmarkt bislang

erreicht. Darauf bauen die heutigen Vorschläge der Europäischen Kommission

auf, mit denen sie den gemeinsamen Markt weiter modernisieren will.

 

Zu dem vorgestellten Paket gehört auch die Reform des Telekommarkts  , die

die Kommission bereits angenommen hat. Und so soll es weitergehen:

 

*        mehr Rechte für Verbraucher    – nach dem Willen der Kommission

sollen Verbraucher Bankkonten gebührenfrei kündigen und sich bei

Streitigkeiten in Interessengemeinschaften zusammenschließen können;

*        Überprüfung von 23 Märkten für Erzeugnisse und Dienstleistungen,

deren volles Potenzial für Verbraucher und Unternehmen bisher nicht

ausgeschöpft wird;

*        bessere Möglichkeiten für mittelständische Unternehmen

<http://ec.europa.eu/enterprise/sme/requirements_de.htm>  durch Einführung

einer speziellen Regelung für kleine Unternehmen in Europa, so dass

Bürokratiekosten gesenkt    , der Zugang zu europäischen Förderprogrammen

erleichtert und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gefördert werden;

*        neue Impulse für die Mobilität der Forscher

<http://ec.europa.eu/eracareers/index_en.cfm>  durch einen �Forscherpass�;

*        bessere Information der Verbraucher, Unternehmen und Arbeitnehmer �

eine einheitliche Beratungsstelle soll ihnen helfen, von ihrem Recht auf

Freizügigkeit und auf Zugang zu Informationen zu profitieren.

 

So wird sich der Binnenmarkt nicht nur die Vorzüge der Globalisierung

zunutze machen, sondern er wird auch zur Beibehaltung hoher Sozial- und

Umweltstandards beitragen. Die neuen Maßnahmen sorgen für Klarheit

hinsichtlich der Anwendung des EU-Rechts auf öffentliche und soziale

Dienstleistungen, verdeutlichen die Notwendigkeit hochwertiger Dienste von

allgemeinem Interesse

 

     und unterstützen die Bereitstellung umweltfreundlicher Waren und

Dienstleistungen.

 

Vor dem Hintergrund der jüngsten

<http://www.europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/07/1666&form

at=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en> Wirtschaftsprognose, wonach sich

das Wachstum in Europa in den nächsten Jahren abschwächen könnte, bietet die

Reform des Binnenmarkts die Möglichkeit, Europas Wettbewerbsfähigkeit durch

mehr Wachstum und Beschäftigung     neuen Schub zu verleihen. Neue

Prioritäten für den Binnenmarkt werden voraussichtlich von den europäischen

Staats- und Regierungschefs auf dem Frühjahrsgipfel 2008 beschlossen.

 

Weitere Informationen über das Reformpaket

<http://ec.europa.eu/citizens_agenda/index_de.htm> 

Mehr zu diesem Thema

*         Reform soll Weg zu

<http://ec.europa.eu/news/science/071113_1_de.htm>  Telekom-Binnenmarkt

ebnen

*         Wirtschaftliche

<http://ec.europa.eu/news/business/070420_1_de.htm>  Integration � EU legt

die Messlatte höher

 

*         Binnenmarkt 2.0

<http://ec.europa.eu/news/business/070221_1_de.htm>  – fit für das 21.

Jahrhundert

 

*         Kommissare betonen

<http://ec.europa.eu/news/business/060929_1_de.htm>  Schlüsselrolle des

Binnenmarkts bei Bewältigung der Globalisierung

Politik

 

UN - Sicherheitsrat erneuert EUFOR - Mandat

12 Jahre nach dem Unterzeichnen des Dayton Friedenvertrages erneuerte der

UN-Sicherheitsrat am Mittwoch das Mandat der European Union Force (EUFOR) in

Bosnien-Herzegowina um weitere 12 Monate.

 

Die 15 Mitglieder des Rates haben einstimmig für den Beschluss gestimmt, der

�Mitgliedsstaaten autorisiert, die durch oder in Zusammenarbeit mit der EU

in Bosnien-Herzegowina operieren, für weitere 12 Monate die European Union

Force (EUFOR) zu verlängern.“ Die EUFOR ist der Nachfolger der SFOR, der

NATO Stabilisation Force.

 

Außerdem wurde auch die Entscheidung der NATO begrüßt, ein Hauptquartier in

Bosnien-Herzegowina zu behalten und der EUFOR bei der Umsetzung des

Friedenprozesses in Bosnien zu helfen.

Die EUFOR ersetzte 2004 die NATO Stabilisation Force (SFOR), die außerdem

mit den Befugnissen ausgestattet ist, militärische Einsätze auszuführen, die

im, von den USA ausgehandelten, Dayton Friedensvertrag skizziert sind. Der

Dayton Friedensvertrag beendete damit den dreieinhalb Jahre dauernden

Bosnienkrieg, dem rund 200.000 Menschen zum Opfer fielen und durch den über

zwei Millionen Menschen obdachlos geworden sind.

 

Die 1995 geschlossenen Dayton- Vereinbarungen führten zur Bildung von zwei

administrativen Teilen Bosnien-Herzegowinas � der Reublika Srpska und der

Bosniakisch-Kroatischen Föderation.

 

Starke Impulse für Zusammenarbeit zwischen EU und Turkmenistan

 

im Energiebereich

 

Am 14./15. November stattete EU-Energiekommissar Piebalgs Turkmenistan einen

offiziellen Besuch ab, um den Austausch mit den turkmenischen Behörden über

die Möglichkeiten einer Vertiefung der Zusammenarbeit im Energiebereich

fortzusetzen.

 

„Dass die turkmenische Seite signalisiert, sie sei offen für den Ausbau der

Präsenz europäischer Energieunternehmen im Energiesektor Turkmenistans,

insbesondere für die Offshore-Gasexploration, stimmt mich sehr

zuversichtlich. Während meines Besuchs haben die turkmenischen Behörden

Investitionsmöglichkeiten und -rahmenbedingungen ausführlich dargestellt.

Unsere Unternehmen möchte ich nachdrücklich dazu auffordern, konkrete

Vorschläge vorzulegen. Parallel dazu werden wir auf Expertenebene die

Gespräche darüber fortsetzen, wie sich der Rahmen für die Zusammenarbeit

zwischen der EU und Turkmenistan im Energiebereich am besten formell

festschreiben lässt, und außerdem werden wir mit der Bewertung der

Durchführbarkeit eines Energiekorridors durch das Kaspische Meer und das

Schwarze Meer fortfahren,“ erklärte Piebalgs nach dem Besuch.

 

EU-Kommissar Piebalgs traf den Präsidenten Gurbanguly Berdimuhammedow, den

Außenminister Rashid Meredow, den stellvertretenden Premierminister

Tachberdy Tagiew, den Öl- und Gasminister Baymyrad Khodzhamuhamedow, den

Wirtschaftsminister Hojamyrat Geldimyradow sowie weitere Minister und

Vertreter der Energiebranche.

 

Ferner hielt der EU-Kommissar eine Rede auf der 12. Internationalen Öl- und

Gaskonferenz Turkmenistans. Energiekommissar Piebalgs reiste in Begleitung

von Vertretern der europäischen Gas- und Ölwirtschaft.

 

Bei verschiedenen Sitzungen in Aschgabat wurden die künftigen Entwicklungen

auf dem EU-Gasmarkt erörtert, die Entwicklungen im turkmenischen

Energiesektor vorgestellt und Möglichkeiten zur Steigerung der

Erdgaslieferungen Turkmenistans an die EU – einschließlich direkter

Lieferungen � bewertet. Die Zusammenarbeit mit Turkmenistan im

Energiebereich ist nicht auf den Gassektor beschränkt; der EU-Kommissar und

der turkmenische Präsident sprachen auch über Möglichkeiten der

Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien. Piebalgs betonte die

Bedeutung stabiler, transparenter und nicht diskriminierender geschäftlicher

Rahmenbedingungen für die Gewinnung von Drittlandinvestitionen. Während der

Treffen wurde auch die technische Hilfe der EU thematisiert, die zum

Beispiel auf Reformen in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Bildung und

Recht ausgerichtet ist.

 

Kommission schlägt Änderung des Hypothekensektor vor

 

Einer Pressemitteilung zufolge schlägt das lang ersehnte Weißbuch der

Europäischen Kommission bezüglich des Hypothekensektors vor, dass es den

Kreditnehmern vereinfacht werden soll ihre Hypotheken vorzeitig

zurückzuzahlen.

 

Die Börsen-Zeitung berichtete, dass eine unveröffentlichte Version des

Weißbuches, die Mitte Dezember erscheint, vorsieht es Kreditnehmern zu

ermöglichen ihre Hypothekenschuld vor Ende der regulären Laufzeit zu tilgen.

Dabei muss der Schuldner die restliche Zinsschuld, die bis zum Ende der

regulären Laufzeit fällig geworden wären, nicht an den Gläubiger

zurückzahlen.

 

Weiterhin zitierte sie Wolfgang Kälberer, Leiter des Brüsseler Büros vom

Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP), der zu diesem Thema sagt, dass der

Plan �einen direkten Einfluss auf die Nachhaltigkeit des deutschen

Festzinskreditmarktes haben werde.�

 

Beamte der Europäischen Kommission konnten sich dazu noch nicht äußern, so

der Bericht.

 

Laut der Börsen-Zeitung fordert das Weißbuch weiterhin mehr Informationen

über variabel verzinste Hypothekenkredite, obwohl sie nichts über vermutete

Maßnahmen erwähnte, die eine Förderung des grenzüberschreitenden

Hypothekenmarktes als Ziel haben.

 

Das Weißbuch der Kommission sollte ursprünglich im Juni dieses Jahres

veröffentlicht werden.

 

Die Kommission hatte sich in der Vergangenheit schon zu diesem Thema

geäußert, dass eine größere Integration des Hypothekenmarktes der EU zu

einer Förderung des Wirtschaftswachstums von 0,7 % bis 2015 führen könnte.

 

News über Uns

 

Weißrussische Delegation zu Besuch in Brüssel

 

Am 8. November dieses Jahres begrüßte der Generalsekretär der CEA-PME, Herr

Walter Grupp, unser belarussisches Mitglied, die Minsk Capital Association

of Entrepreneurs and Employers, zum jährlichen Treffen in Brüssel.

 

Dieses Treffen ist eine gute Möglichkeit gewesen, um Gedanken über

zukünftige Projekte und Geschäftsbeziehungen auszutauschen, sowohl als auch

die wirtschaftliche Situation in Belarus aufzuzeigen.

 

Die Minsk Capital Association of Entrepreneurs and Employers (MCAEE) wurde

1997 gegründet und vereinigt zahlreiche KMU und Großunternehmen aus 26

Ländern.

Die MCAEE wurde durch eine Delegation von 16 Vertretern der belarussischen

mittelständischen Wirtschaft vertreten, wozu zum Beispiel Vertreter der

Unternehmen VARIANT-BELL, BelAVALON und POLIIMPEKS gehörten.

 

Das Unternehmen VARIANT-BELL ist hauptsächlich im Großhandel tätig und hat

auch mehrjährige Erfahrung im Ausland aufzuweisen. Es ist spezialisiert auf

den Vertrieb von Druckmaterialien, Verpackungen und Müllverwertung.

VARAINT-BELL ist außerdem auf der Suche nach neuen Partnern, die ihre

Produkte in Belarus anbieten möchten, und die Interesse an einer

Zusammenarbeit mit VARIANT-BELL haben.

Ein Spezialist im Hoch- und Straßenbau ist BelAVALON GmbH, weshalb sie an

Kooperationen mit Geschäftspartnern aus der Europäischen Union interessiert

ist.

 

Die Firma POLIIMPEKS ist ein Hersteller von Autoersatzteilen. Ein

Hauptaugenmerk liegt bei POLIIMPEKS bei der Herstellung von Kupplungen und

Bremsen für Autos, LKWs, Busse und landwirtschaftliche Fahrzeugen. Aus

diesem Grund hat POLIIMPEKS Interesse an einer Zusammenarbeit mit anderen

KMU und Wirtschaftverbänden bezüglich einer Gemeinschafts-produktion von

Ersatzteilen und einer gemeinsamen Entwicklung eines belarussischen

Ökotourismus.

 

Für weitere Rückfragen, insbesondere bezüglich Kontaktdaten von den

belarussischen Unternehmen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 
< Пред.   След. >